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Bei der Begutachtung gefragt, wie viel Zeit die Pflege täglich kostet — und keine belastbare Antwort parat?

Jeder Pflegetag.
Lückenlos festgehalten.

Wenn du deine Mutter, deinen Vater oder Partner zu Hause pflegst, geht im Alltag schnell unter, was du täglich leistest. PflegeLog ist dein Pflegetagebuch: Halte jede Tätigkeit mit Zeitaufwand fest, notiere Auffälligkeiten mit Datum und Uhrzeit und dokumentiere Wunden mit Foto. So entsteht ein lückenloser Verlauf für den Pflegegrad-Antrag, die Begutachtung und das Arztgespräch. Alles bleibt offline auf deinem Gerät.

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Was du mit PflegeLog festhältst

Tätigkeiten & Zeitaufwand

Waschen, Anziehen, Essen anreichen, Medikamente, Toilettengänge — jede Pflege-Tätigkeit mit dem Zeitaufwand notiert. So entsteht ein realistisches Bild des täglichen Pflegeumfangs.

Auffälligkeiten & Verlauf

Stürze, Schmerzen, Verwirrtheit, Appetit oder Stimmung — mit Datum und Uhrzeit festgehalten. Der Verlauf zeigt Veränderungen über Wochen und Monate auf einen Blick.

Wunde mit Foto

Druckstellen oder Hautveränderungen dokumentierst du mit Foto, Ort und Notiz — als sachlicher Beleg für das Arztgespräch und die Begutachtung.

PDF für Antrag & Arzt

Der gesamte Verlauf lässt sich als übersichtliches PDF exportieren — ideal für den Pflegegrad-Antrag, die Pflegekasse oder das Gespräch beim Hausarzt (Einmalkauf).

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Warum ein Pflegetagebuch beim Pflegegrad-Antrag hilft

Bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst zählt, was du belegen kannst. Wer im Termin nur aus dem Gedächtnis schildert, wie viel Zeit Waschen, Anziehen und Essen anreichen täglich kosten, unterschätzt den Aufwand fast immer. Ein über Wochen geführtes Pflegetagebuch zeigt dagegen den realen Umfang der Pflege — Tag für Tag, mit Zeitaufwand und Auffälligkeiten.

Mit PflegeLog erfasst du jede Tätigkeit mit dem Zeitaufwand, notierst Auffälligkeiten wie Stürze, Schmerzen oder Verwirrtheit mit Datum und Uhrzeit und hältst Druckstellen oder Hautveränderungen mit Foto fest. Der Verlauf macht sichtbar, wie sich der Zustand über Wochen und Monate entwickelt — genau das, was beim Pflegegrad-Antrag und im Arztgespräch nachvollziehbar sein muss.

Alle Einträge bleiben ausschließlich auf deinem Gerät. Kein Konto, kein Server, keine Cloud, keine Weitergabe. Auf Wunsch erstellst du daraus einen PDF-Verlauf für die Pflegekasse oder den Hausarzt. PflegeLog ist ein Werkzeug zur Dokumentation für pflegende Angehörige und ersetzt keine ärztliche oder pflegerische Beratung.

Pflegetagebuch führen: Was in jeden Eintrag gehört

Ein Pflegetagebuch ist nur dann aussagekräftig, wenn es den Alltag wirklich abbildet. Einzelne Stichworte reichen dem Medizinischen Dienst nicht — es kommt auf den wiederkehrenden, konkreten Hilfebedarf an. Für jeden Eintrag solltest du mindestens Folgendes festhalten:

  • Datum und Uhrzeit der Hilfeleistung
  • Art der Unterstützung — Körperpflege, Ernährung, Mobilität, An- und Auskleiden, Toilettengänge
  • Benötigte Zeit in Minuten, so realistisch wie möglich
  • Wer geholfen hat — du selbst, andere Angehörige oder ein Pflegedienst
  • Besonderheiten wie Stürze, Verwirrtheit, nächtliche Unruhe oder Schmerzen
  • Verfassung der Person an diesem Tag, körperlich wie seelisch

Auf losen Zetteln geht dieser Alltag schnell unter. PflegeLog führt dich bei jedem Eintrag durch dieselben Felder und ordnet alles chronologisch — so entsteht Tag für Tag ein Bild, das den tatsächlichen Aufwand zeigt statt nur den Eindruck eines einzelnen Tages.

Pflegegrad beantragen: So hilft das Tagebuch bei der Begutachtung

Ob jemand pflegebedürftig ist, richtet sich nach § 14 SGB XI; die Einteilung in die fünf Pflegegrade regelt § 15 SGB XI. Über den Antrag entscheidet die Pflegekasse auf Grundlage eines Gutachtens des Medizinischen Dienstes (§ 18 SGB XI), das den Hilfebedarf in sechs Lebensbereichen — von Mobilität bis Gestaltung des Alltagslebens — bewertet.

Genau hier ist ein über ein bis zwei Wochen geführtes Pflegetagebuch wertvoll. Die Begutachtung ist oft nur eine Momentaufnahme, und an einem „guten Tag" wirkt vieles leichter, als es im Alltag ist. Ein lückenloses Tagebuch zeigt den wiederkehrenden Aufwand über die Zeit — mit Uhrzeiten, Minuten und Beispielen, die im Gespräch mit dem Gutachter sonst leicht untergehen.

Über die Einstufung entscheidet allein der Medizinische Dienst anhand seines Gutachtens — ein Tagebuch ist keine Garantie für einen bestimmten Pflegegrad, sondern die geordnete Grundlage, um den Bedarf nachvollziehbar zu machen. PflegeLog ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung; im Zweifel helfen Pflegestützpunkt, Pflegeberatung nach § 7a SGB XI oder ein Sozialverband weiter.

So dokumentierst du den Pflegealltag richtig

Ein gutes Pflegetagebuch entsteht nebenbei, nicht als Kraftakt am Wochenende. So gehst du vor:

  • Täglich und zeitnah: Trage kurz nach der Hilfeleistung ein, solange die Details noch frisch sind.
  • Konkret in Minuten: „Hilfe beim Waschen, 25 Minuten" sagt mehr als „morgens geholfen".
  • Alle Bereiche erfassen: nicht nur Körperpflege, auch Ernährung, Mobilität, Betreuung und nächtlicher Bedarf.
  • Ehrlich bleiben: Halte auch schwankende Tage fest — gerade sie zeigen den echten Verlauf.
  • Über mindestens ein bis zwei Wochen: Erst über die Zeit wird der wiederkehrende Aufwand sichtbar.

So hast du zum Begutachtungstermin kein Gedächtnisprotokoll, sondern eine belastbare Chronik — und kannst den Alltag schildern, wie er wirklich ist, statt ihn im Nachhinein zu rekonstruieren.

Drei Situationen, die pflegende Angehörige kennen

Der unterschätzte Zeitaufwand

Im Begutachtungstermin gefragt, wie lange die tägliche Pflege dauert, bleibt oft nur ein grobes Gefühl. Ein über Wochen geführtes Pflegetagebuch zeigt den tatsächlichen Zeitaufwand — Tätigkeit für Tätigkeit.

Die Veränderung, die keiner dokumentiert hat

Der Zustand verschlechtert sich langsam, aber ohne festgehaltenen Verlauf fällt es schwer, das im Arztgespräch zu belegen. Mit datierten Einträgen wird die Entwicklung über Wochen sichtbar.

Die Druckstelle, die entstanden ist

Eine Hautveränderung oder Druckstelle zeigst du dem Arzt am besten mit datiertem Foto. So ist der Zustand zum Zeitpunkt der Aufnahme sachlich belegt — für Gespräch und Begutachtung.

Alle drei Situationen haben dasselbe Muster: Ohne eigene Dokumentation bleibt der Pflegeaufwand schwer belegbar. Mit einem lückenlosen Pflegetagebuch bleibt der Verlauf nachvollziehbar, wenn es um den Pflegegrad geht.

Häufige Fragen zum Pflegetagebuch

Wofür brauche ich ein Pflegetagebuch?

Ein über Wochen geführtes Pflegetagebuch belegt den täglichen Pflegeaufwand mit Zeit und Auffälligkeiten. Das hilft beim Pflegegrad-Antrag, bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst und im Gespräch mit dem Hausarzt.

Funktioniert PflegeLog ohne Internet?

Ja, die App arbeitet zu 100 % offline. Alle Einträge bleiben ausschließlich auf deinem Gerät. Kein Konto, keine Registrierung, keine Cloud, keine Datenweitergabe.

Kann ich den Verlauf als PDF weitergeben?

Ja. Du exportierst den gesamten Verlauf mit Tätigkeiten, Zeitaufwand, Auffälligkeiten und Wundfotos als übersichtliches PDF und teilst es mit der Pflegekasse oder dem Hausarzt (einmaliger In-App-Kauf).

Ist PflegeLog ein Medizinprodukt?

Nein. PflegeLog ist ein Werkzeug zur Dokumentation und Organisation für pflegende Angehörige. Es ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine ärztliche oder pflegerische Beratung.

In welchen Sprachen ist PflegeLog verfügbar?

PflegeLog ist in 24 EU-Sprachen verfügbar und passt sich automatisch an die Sprache deines Geräts an.

Weitere Helfer für den Pflegealltag

Ein Pflegetagebuch ist ein Baustein von vielen. Wer die Schmerzen der pflegebedürftigen Person dokumentieren, Fahrten zu Arzt und Therapie erfassen oder feste Pflege- und Medikamenten-Routinen aufbauen möchte, findet dafür ebenso datensparsame Werkzeuge — offline und ohne Konto.

Starte dein Pflegetagebuch — rechtzeitig vor der Begutachtung

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