Warum du deine Arbeitszeit selbst dokumentieren solltest
Am Monatsende stimmt die Stundenzahl nicht, Überstunden tauchen auf der Abrechnung nicht auf, und niemand hat mitgeschrieben — viele Arbeitnehmer kennen das. Ohne eine eigene, lückenlose Aufzeichnung steht am Ende Aussage gegen Aussage. Genau dafür gibt es Stundenzettel: deine persönliche Stechuhr, die deine Arbeitszeit und Überstunden festhält, damit du sie selbst in der Hand hast.
Du stempelst Schichtbeginn und Schichtende mit einem Tipp. Stundenzettel zieht die Pausen ab, berechnet die Netto-Arbeitszeit und vergleicht sie mit deinem persönlichen Tages-Soll — die Überstunden ergeben sich automatisch. Vergessene Schichten trägst du manuell nach, und am Monatsende exportierst du einen sauberen PDF-Arbeitszeit-Nachweis. Seit dem EuGH-Urteil C-55/18 und § 16 ArbZG ist die Erfassung der Arbeitszeit ein Thema, das jeden Beschäftigten betrifft.
Alle deine Daten bleiben dabei auf deinem Gerät. Kein Konto, kein Server, keine Cloud, keine Weitergabe. Der optionale GPS-Stempel greift nur, während du die App aktiv nutzt — kein Hintergrund-Tracking, kein Geofencing. Stundenzettel dokumentiert deine Stunden; die App erfasst und rechnet, sie ersetzt keine rechtliche Beratung.