Warum du eine Eigenbedarfskündigung selbst dokumentieren solltest
Eine Eigenbedarfskündigung kommt selten zur passenden Zeit. Plötzlich steht die Frage im Raum, ob der Eigenbedarf des Vermieters überhaupt echt ist, ob ein Härtefall gegen die Kündigung spricht und wie lange du für den Widerspruch Zeit hast. In dieser Situation entscheidet, was du belegen kannst. Genau dafür gibt es Eigenbedarf-Abwehr: dein Dokumentations-Werkzeug, das die Beweise für den Widerspruch strukturiert an einem Ort sammelt.
Statt loser Zettel, Screenshots und E-Mails führst du alles gebündelt: jeden Vorfall mit Datum, Uhrzeit und Kategorie, deine Härtefall-Gründe wie Alter, Krankheit, lange Mietdauer oder Kinder, dazu Fotos und Dokumente. Ein Inserat, das die Wohnung kurz nach der Kündigung wieder anbietet, kann den behaupteten Eigenbedarf infrage stellen — mit Datum abgelegt, ist es Teil deiner Sammlung. Fristen und Termine trägst du ein und lässt dich an deine Wohnungssuche erinnern.
Alle Einträge bleiben ausschließlich auf deinem Gerät. Kein Konto, kein Server, keine Cloud, keine Weitergabe. Am Ende exportierst du deine gesamte Dokumentation als PDF und gehst damit gut vorbereitet ins Gespräch mit Anwalt oder Mieterverein. Wichtig: Eigenbedarf-Abwehr ist ein Dokumentations-Werkzeug und ersetzt keine Rechtsberatung.